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Hardproof

Der Hardproof wird auch Proof genannt. Es handelt sich beim Hardproof um eine Drucksimulationbei der die Druckdaten zur Kontrolle der Farben auf Papier ausgegeben werden. Zum Einsatz kommen für diesen Prozess geeichte Farbproof-Geräte, die ein Bild ausgeben, das den tatsächlichen Farbwerten entspricht. Der Hardproof wird sowohl von Grafikern als auch von Druckern verwendet. Der Grafiker gleicht mit seiner Hilfe im Satz die Farben ab, und der Drucker abschließend an der Druckmaschine. Ziel eines Proofs ist es immer, dass die mit ihm erstellten Farben von jeder Druckmaschine reproduziert werden können.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Simulation des Papiers, das später im Druck verwendet wird, besonders wichtig. Während Oberfläche und Transparenz nicht wiedergegeben werden können, eignet sich der Proof jedoch perfekt zur Wiedergabe und Kontrolle der Farben.

Hardproof
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Wann wird ein Hardproof verwendet?

Der Einsatz von Hardproofs wird empfohlen, wenn Sie entweder zum ersten Mal einen Offset-Druck durchführen oder spezielle Farbanforderungen haben, die vor dem eigentlichen Druck überprüft werden müssen. Auf diese Weise erhalten Sie eine verlässliche Vorschau darauf, wie die Farbe später im Druck aussehen wird. Hardproofs werden hauptsächlich für aufwendigere Druckprojekte wie Broschüren oder auch Kunstdrucke eingesetzt.

Was sind die Vorteile?

Wenn Sie vor dem eigentlichen Druck einen Hardproof durchführen und auf diese Weise alle Fehler vorher beheben, sparen Sie erhebliche Kosten. Denn die Drucker, die für die Anfertigung des Hardproofs eingesetzt werden, sind wesentlich günstiger als der Offsetdruck. Mittlerweile sind bereits Tintenstrahldrucker erhältlich, die für das Drucken eines Hardproofs verwendet werden können. Die Farbkalibrierung ist beim Hardproof noch etwas genauer als beim Softproof und teilweise wird das Überprüfen auf Papier anstatt auf einem Bildschirm auch als angenehmer empfunden. Besonders, wenn bei dem Druckerzeugnis Farbgenauigkeit eine entscheidende Rolle spielt, bietet sich also das Erstellen eines Hardproofs an. Denn dieser ähnelt dem späteren Druck sehr und Sie erhalten auf diese Weise ein gutes Gefühl für Aussehen, Beschaffenheit und Farbgebung des späteren fertigen Produktes.

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Was ist der Unterschied zwischen Hard- und Softproof?

Alle Arten von Proofs werden dazu eingesetzt, etwaige Fehler und Ungenauigkeiten vor dem Druck festzustellen und diese dann zu beseitigen. Während der Hardproof mit dem oben beschriebenen Ausdruck umgesetzt wird, erfolgt die Ausgabe des Softproofs an einem Monitor. Für die Überprüfung der Farbe und die Farbverbindlichkeit stellt der Hardproof das überlegene Verfahren dar, das mit verlässlicheren Ergebnissen überzeugt. Dies ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass er genauso wie der spätere Druck auf Papier erfolgt. Der wesentliche Vorteil der Softproofs besteht hingegen darin, dass sie digital erfolgen und deshalb mehrere Personen an verschiedenen Orten dank der passenden Software zusammenarbeiten.

Bei EyeC erhalten Sie verschiedene Möglichkeiten der Artwork- & Druckvorstufenprüfung. Die Software kann in Ihr Prepress-System integriert werden und bietet eine effiziente Durchführung des Softproofs.

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Ashley Madden

EyeC America

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